Maniküre zuhause zum Selbermachen.
Sie haben keine Lust in ein Nagelstudio zu rennen oder möchten gerne etwas Geld sparen? Hier finden Sie eine Anleitung zur Maniküre zum selber machen.
Schritt 1.
Als erstes säubern Sie Ihre Nägel sehr gründlich. Dafür benutzen Sie ganz einfach eine alte Zahnbürste mit etwas Seife um die Oberfläche und Unterseite der Nägel zu reinigen. Schwer erreichbare Schmutzpartikeln können Sie am besten mit einem Rosenholzstäbchen entfernen.Die Rosenholzstäbchen haben meist eine Spitze auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine flache Oberfläche.
Schritt 2.
Bereiten Sie Ihre Hände auf die Behandlung vor. Befüllen Sie einen Behälter mit warmen Wasser oder mit warmer Milch und tunken Sie Ihre zubehandelnde Hand ca. 5-7 Minuten in die warme Flüssigkeit. Nach ca. 5-7 Minuten ist Ihre Nagelhaut schön eingeweicht und man kann fantastisch mit dieser arbeiten.

Schritt 3.
Holen Sie Ihre Hand aus dem Behälter, trocknen diese ab und cremen diese mit einer Feuchtigkeitscreme ein.
Schritt 4.
Benutzen Sie jetzt einen starken Nagellackentferner, um jeden einzelnen Punkt des Nagellacks zuentfernen.
Schritt 5.
Schneiden Sie Ihre Nägel alle auf die selbe Länge. Entweder mit einer Nagelschere oder Nagelknipser.
Schritt 6.
Nach dem Zuscheiden nehmen Sie die Nagelpfeile und feilen Sie die Nägel, so dass die Ecken rund und geschmeidig sind. Arbeiten Sie ganz sanft und vorsichtig. Feilen Sie niemals hin und zurück, sondern immer in eine Richtung um eine Versplitterung der Nägel zu vermeiden. Für dünne und brüchige Nägel empfiehlt es sich eine Glas- oder feine Sandblattfeile zu besorgen. Bei robusten und starken Nägeln können Sie auch etwas grobe Sandblattfeilen oder Diamantfeilen nutzen.
Schritt 7.
Bringen Sie alle Nägel in die selbe Form und achten Sie dabei immer auf die Länge, passen Sie die Länge der Fingernägel an den Kleinsten an. Gleichlange Fingernägel machen optisch eindeutig einen besseren Eindruck als Ungleiche.
Schritt 8.
Waschen Sie Ihre Hand und entfernen jeglichen Staub, der durch das Feilen enstanden ist.
Schritt 9.
Jetzt kommen wir zur Nagelhaut.
Empfehlenswert ist die Nutzung von Nagelhautentferner. Diese tragen Sie auf und warten bis Ihre Nagelhaut aufgeweicht ist, anschliessend drücken Sie ganz sanft die Nagelhaut mit der flachen Seite des Rosenholstäbchens zurück, um dieses danach zu entfernen.
Schritt 10.
Nach dem erneuten waschen, schleifen Sie Ihre Nägel mit einem zwei Seiten Polierer, eine für das Glätten der Unebenheiten und eine für das Polieren der Nägel, um einen tollen Glanz hervorzuheben.
Schritt 11.
Als nächstes benutzen Sie einen farblosen Basecoat.Bitte beachten Sie bei der Anwendung, dass Sie den Pinsel stets dreimal über Ihren Nagel streichen. Tunken Sie den Pinsel einmal und fangen Sie in der Mitte des Fingernagels an von oben nach unten zu streichen, dann einmal rechts und einmal links. Vermeiden Sie mit dem Pinsel zurück zu streichen oder mehrmals über eine Stelle zugehen. Dieses verursacht nur Klumpen und Striemen.Wenn der Basecoat getrocknet ist, machen Sie ruhig noch eine Schicht um defenitv alle Rillen und Unebenheiten zu füllen. Somit sieht der Nagellack, den Sie im Schritt 12. auftragen noch besser aus.
Schritt 12.
Jetzt ist ihr Nagellack an der Reihe. Nehmen Sie Ihre Wunschfarbe, und lackieren Sie Ihren Lack auf Ihre Fingenägel mit der selben Technik wie Sie das Basecoat aufgetragen haben.
Schritt 13.
Zu guter Letzt tragen Sie den Topcoat auf Ihre Fingernägel, damit Ihre Farbe länger geschützt und am Leben bleibt.
Tipp: Nutzen Sie täglich ein Nagelhautöl und massieren Sie es in Ihre Nagelhaut. Somit verhindern Sie bei Ihrer nächsten Maniküre viel Zeit mit dem Entfernen der überschüssigen Nagelhaut.
Vorsicht: Entfernen Sie nicht unbedacht komplett Ihre Nagelhaut. Sie ist schliesslich nicht umsonst an unseren Fingern. Diese schützt vor Infektionen und sonstigen Bakterien. Also immer schön vorsichtig und besser weniger als mehr.